Åse Marie Ommundsen
Norwegen

Åse Marie Ommundsen arbeitet als außerordentliche Professorin an der Fakultät für Bildungswissenschaften an der Hochschule Oslo und Akershus. Sie promovierte an der Universität Oslo im Bereich Kinderliteratur mit ihrer Arbeit über literarische Grenzübergänge. Das Aufheben von Grenzen zwischen Kinder- und Erwachsenenliteratur (2010). Ihre früheren Publikationen beinhalten ein Buch über religiöse Zeitschriften für Kinder in den Jahren 1875 bis 1910, Teufelskeime und kleine Engel: Der Blick auf Kinder in christlichen Kinderzeitschriften von 1875-1910 (1998) (Devil Seeds and Little Angels: The view upon children in Christian children’s magazines from 1875-1910, (1998)) sowie Hinaus sehen und Hinein sehen: Nationalidentität in Bilderbüchern des neuen Millenniums (herausgegeben 2013) (Looking Out and Looking In: National Identity in Picturebooks of the New Millennium). Ihr aktueller Interessenfokus liegt auf der Behandlung der aktuellen skandinavischen Kinderliteratur in Bilderbüchern und Bilderbüchern für Erwachsene, zu der sie bereits mehrere Artikel auf Norwegisch, Englisch, Französisch und Niederländisch verfasst hat und Vorträge als Gastlektor und Programmrednerin hielt. Ihr momentanes Forschungsprojekt befasst sich mit der norwegischen Kinderliteratur nach den Auswirkungen des Terrorangriffes am 22. Juli 2011 in Oslo und auf der Insel Utøya. Dazu eine ihrer jüngsten Veröffnetlichungen: „Kinderbücher für Erwachsene“ in Betiina Kümmerling- Meibauer (Hg.): Bilderbücher: Repräsentation und Erzählung (2014). 
2013 erhielt Ommundsen für ihre Forschungen zu Kinderliteratur den Kari Skjønsberg-Preis, der die Forschungsförderung von AutorInnen zu Kinder- und Jugendliteratur würdigt.